Schlagwort-Archive: Paul Heidelbach

Wer schreibt der bleibt – eine bibliographische Annäherung an Paul Heidelbach

11. Mai 2019 | Die bibliographische Suche nach Paul Heidelbach ist einfach und erfolgversprechend. Zum Beispiel via Wikipedia, am besten informiert das KasselWiki, welches daher vorzuziehen ist. Wer andere Wege geht, wird noch mehr finden, in zahlreichen Bibliotheken sind Monografien und andere Werke des Kasseler Autors, Schriftstellers, Historikers und „Vielschreibers“ zu finden. Im Jahr 1988 hat Helmut Bernert verzichtet eine Bibliographie zu publizieren und zugleich den Hinweis gegben auf bis dahin rund 300 Titel (für zumeist Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätze), die er als Bibliothekar gesammelt hatte. Nicht zu vergessen sind die Buch-Antiquariate. In der Spitze sind 185 Euro fällig für Heidelbachs ‘Geschichte der Wilhelmshöhe‘. Wer schreibt der bleibt – eine bibliographische Annäherung an Paul Heidelbach weiterlesen

Paul Heidelbachs „Wilhelmshöher Wassertag“ vorgestellt von Karl-Heinz Nickel

Höhepunkt beim „Wilhelmshöher Wassertag“ ist die rund 50 Meter in die Höhe schießende Fontäne. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

In der Reihe „Aus der Kasseler Literaturgeschichte“ wird für Vortrag Montag, 25. März 2019 –19.30 Uhr in die Stadbücherei eingeladen. Im Vortrag lässt Karl-Heinz Nickel den Kasseler Schriftsteller mit dem launigen Gedicht ‚Wilhelmshöher Wassertag‘ aus seiner kleinen Schrift „Im Schatten des Herkules – Ernste und heitere Reimereien“ zu Worte kommen. In diesem Gedicht beantwortet Heidelbach die Frage der Strophe 19: Und während die Au liegt öd und leer // – Man forscht noch heut’ Nach den Gründen – // Ist Sonntag für Sonntag die halbe Stadt // Am Fuß der Kaskaden zu finden.

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Der Nachlass des Kulturhistorikers Paul Heidelbach – Wahrhaftige Historia einer Diaspora in digitale Zeiten

Aus Anlass des 149. Geburtstags des Archivars, Bibliothekars, Schriftstellers Paul Heidelbach am 28. Februar 2019 ist diese Webseite von Sternbald Intermedia initiiert worden, um das fruchtbare Wirken des Kasseler Kulturhistorikers zu vergegenwärtigen. Die Zeit ist gekommen die Aufmerksamkeit auf den reichen familiären Nachlass zu richten. Bisher besitzt lediglich die Murhardsche Bibliothek als Teilbibliothek der Universitätsbibliothek Kassel in ihrem großen Handschriftenbestand einen Nachlass Paul Heidelbach. Dieser Teil-Nachlass steht zwar Forschern zur Verfügung, doch ist er trotz jahrzehntelanger Präsenz in der Bibliothek weder bibliothekarisch nach archivarisch erschlossen worden. Dieser insoweit öffentliche Nachlass ist nur ein Teil des Gesamtnachlasses, der zum 150. Geburtstag von Heidelbach im nächsten Jahr in Kassel zusammengeführt werden und damit der interessierten Öffentlichkeit angeboten werden soll. Das Stadtarchiv Kassel, dessen Bestände zu 90 Prozent Opfer der Bombennacht im Oktober 1943 geworden waren, hat einen sehr kleinen Heidelbach-Bestand, der sich via ‚Arcinsys’ finden lässt. Der Nachlass des Kulturhistorikers Paul Heidelbach – Wahrhaftige Historia einer Diaspora in digitale Zeiten weiterlesen

Paul Heidelbach als Kulturhistoriker

Paul Heidelbach (* 28. Februar 1870 in Düsseldorf, † 13. Februar 1954 in Grifte bei Kassel)
Kulturhistoriker und Schriftsteller in Kassel, Mundartdichter, Publizist
1905 ff. Leiter des Kasseler Stadtarchivs, 1920 ff. Bibliothekar an der Murhard‘schen Bibliothek
Leben und Werk Paul Heidelbach (aus Kassel-Wiki)
Paul Heidelbach, Sohn eines Düsseldorfer Kunstmalers[1], wuchs nach dessen frühem Tod bei einer Tante in Kassel auf. Nach dem Besuch des Friedrichsgymnasiums studierte er in Berlin und Marburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. Einen förmlichen Abschluß hatte er nicht angestrebt: Er wollte freier Schriftsteller werden und ließ sich als solcher in Kassel nieder. „Dabei fand er den Weg zu sich selbst, zu seiner eigentlichen Stärke, seinem Fach – zur heimatgebundenen Dichtung in Prosa und gebundener Sprache.“[2]
Nach Veröffentlichungen in Zeitschriften und Zeitungen trat er im Jahre 1900 mit seiner ersten Buchpublikation hervor – Was mä so hin un widder bassierd äs –, einem Band in Kasseler Mundart, durch den er, wenngleich der Band unter dem Pseudonym Karle Klambert erschien[3], schlagartig bekannt wurde. Zahlreiche weitere Publikationen folgten. 1902 und 1907 gab er je ein Bändchen Hessisches Jahrbuch heraus. 1906 bis ca. 1929 war er Schriftleiter Hessenland, Zeitschrift für hessische Geschichte und Kultur. 1908 bis 1921 schrieb er seine populären Sonntagsbetrachtungen in der Kasseler Post. 1920 publizierte er den Band Kassel in der Schriftenreihe Stätten der Kultur. Im selben Jahre wurde er vom Oberbürgermeister der Stadt Kassel als Bibliothekar an die Murhardbibliothek berufen, er war zugleich auch Leiter des Stadtarchivs. 1935 trat er in den Ruhestand. Paul Heidelbach als Kulturhistoriker weiterlesen